Übersetzt am 20. März 2006
        

Einige Häretiker in
der STERNKUNDE...


Hérétique



 
 

Galilée

Galileo Galilei ist zweifellos der berühmteste aller Häretiker, und kein Mensch wird ihn hierfür tadeln, weil er damals widerruft hatte. Sonst hätte er die Folter der Sehr Heiligen Inquisition erleiden müssen.
Was ihn nicht daran hinderte, seine famose Formel für die Nachwelt zu postulieren :
« Und sie dreht sich doch... ! »

Jedoch, 17 Jahrhunderte vorher, war Aristarch von Samos scheinbar der Erste gewesen, der behauptete, daß die Erde sich um die Sonne drehte, weil dieses einfache System mit den Beobachtungen auch völlig übereinstimmte.
Und es sind nur philosphische oder religiöse Argumente, die diesen genialen Einfall für lange Zeit in den Schatten gestellt haben.

Copernic

Man hat noch auf zwei andere Häretiker warten müssen, Kopernikus, und Johannes Kepler mit seinen berühmten Gesetzen, die auch erst einige Jahrzehnte später völlig anerkannt wurden. Somit konnte sich das Sonnensystem mit seinen elliptischen Umlaufbahnen der Planeten bei allen, oder fast bei allen, durchsetzen.

Kepler

Kepler, als er seine Gesetze ankündigten, wurde von allen Zeitgenossen, Galileo Galilei inbegriffen, bekämpft, da er den Planenten elliptischen Umlaufbahnen zuordnete und da dies dem platonischen Dogma der Perfektion des Kreises nicht entsprach ( man sieht also, keiner ist vor dem Dogmatismus geschützt ).

Sir Isaac Newton

Man musste noch auf das universelle Gesetz der Gravitation ( Schwerkraft ) des Astrologen und Alchemisten Isaac Newton warten, der selbst mehrere Jahrzehnte lang nicht anerkannt wurde ; erst jetzt wurde das heliozentrische System ( = mit der Sonne in der Mitte ) definitiv anerkannt.
Die große Revolution von Newton war, daß er das Vorhandensein von Kräften nachwies, die über eine gewisse Entfernung hinaus wirkten, und nicht nur beim bloßen Berühren, was eher zu einem René Descartes gepasst hätte.

Immanuel Velikovsky

In 1950, wird Immanuel Velikovsky einen der größten Streits und viele Diskussionen des 20. Jahrhunderts auslösen...

Seitdem haben zahlreiche Häretiker vergebens versucht, ihre Stimme laut zu erheben. Sie haben Einsichten vorgestellt, die von den der modernen Sterkunde erheblich abwichen.
Hier werden einige dieser Forscher genannt ( fogende List ist nicht vollständig... ) :

  • Fred HOYLE ist sein ganzes Leben lang davon überzeugt gewesen, daß das All nicht aus einem Big Bang entstanden war...
  • Halton ARP ist ein amerikanischer Astronom, der die sog. "eigenartigen Galaxien" beobachtet und beschrieben hat. Unter diesen Galaxien gibt es welche, die in Interaktion stehen ( d.h., daß sie Materie miteinander austauschen ), und die Rotverschiebungen haben, die mit den berühmten Hubble'schen Gesetzen unvereinbar sind. Diese Beobachtungen machen das bekannte Modell des Big Bang nieder. Es war nicht möglich, diese Anomalien im Sinn der Hauptlehre zu erklären.
    Was machte denn die wissenschaftliche Gemeinschaft ?
    Sie hat dem häretischen Astronom schlicht und einfach den Zugang zum Observatorium verboten ! Unglaublich ! Aber tatsächlich wahr ! Halton Arp setzte nun seine Recherchen im Max Planck Institut für Astrophysik in München fort... indem er die Beobachtungen bei Anderen abschreiben musste...
    Seine Entdekungen haben gezeigt, daß die Rotverschiebung nicht mit "Flucht"-Geschwindikeit in Beziehung gebracht werden kann, sondern zweifellos mit dem Alter der Materie...
    Die ganze moderne Kosmologie muß neu geschrieben werden... Das ist für die wissenschafliche Gemeinschaft unerläßlich, die es jedoch vorzieht, in ihrem Irrtum, oder besser gesagt in ihrer Blindheit, zu verharren.
  • Hannes Halfven ( Nobelpreisträger in 1970 ), schwedischer Staatsbürger, ist ein Plasma-Physiker. Er denkt, daß die Schwerkraft nicht die alleinig herrschende Kraft im All ist, das hauptsächlich aus Plasma besteht. Aber die Astronomen ertragen anscheinend nicht, daß man ihnen ins Gehege kommt...

  • Claude Poher, ist Ingenieur für Raumforschung, Doktor für Sternkunde und Astrophysik ; er hat von 1977 bis 1979 das GEPAN/CNES geleitet. Seine Forschungen brachten ihn dazu, die Theorie der universons zu entwickeln.
    Siehe dazu auch seine Website :
    http://universons.com/

  • Jean-Pierre Petit, Forschungsdirektor im CNRS, hatte sich unglücklicherweise für die UFOs interessiert... Seine Arbeiten über eine Zwillingsstruktur des Universums werden weidlich ignoriert…

  • Francis Sanchez und sein holografisches Universum, eine ALLumfassende Theorie, die kohärent und einsichtsreich ist, jedoch stets kritisiert und zensiert wird... ohne triftigen Grund... Sanchez gehört anscheinend nicht zum establishment-Klub...

  • Joseph Glapa, stützte sich auf die Transmutationen bei niedriger Energie, wie von C.L. Kervran vorgebracht ( caléfaction ). Er zeigt wie die Geburt der Planeten im Sonnensystem vonstatten geht : Die Sonne, nach zwei aufeinanderfolgende Novaphasen, hätte zuerst die Riesenplaneten, dann die tellurischen Planeten, wie die Erde, ausgestossen ; anschließend hätte die Erde den Mond selbst hinausgetrieben, und sie wird bald einen zweiten Trabanten hervorbringen.
    Zu lesen, "on line" ist sein Buch :
    Idées Nouvelles sur la Naissance, la Vie et la Mort d´une Planète et d'un Satellite, Du moteur gravitationnel ( Neue Ideen über die Geburt, das Leben und den Tod eines Planeten und eines Trabanten. Über den Gravitationsmotor )
    Im Format html oder en PDF auf seiner persönlicher Seite.

  • Bernard Lempel, Ingenieur im Ruhestand, entdeckt einen Knochen im Weltall ! ...

  • und so weiter…


Fortsetzung folgt


 


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Vielen Dank !   François de Sarre, für die Übersetzung.


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