Übersetzt am 18. Dezember 2005
                

DIE HÄRETIKER

Ich verstehe nicht,
da wo Sie suchen,
ist nichts ?
 "

Dessin de M. Jean-Pierre Petit

Ja, es gibt
aber wenigstens Licht !
 "

Zeichnung von Jean-Pierre Petit



Nur die Häretiker bringen die Wissenschaft vorwärts,
im Widerstreit mit den Inquisitoren und den Orthodoxen,
die an Dogmen festhalten.


Alle großen Entdeckungen, die wissenschaftliche Umwälzungen hervorriefen, wurden von Häretikern gemacht. Eine der größten Qualitäten dieser hervorragenden, mutigen Frauen und Männer, im Vergleich zu ihren Zeitgenossen, besteht ohne Zweifel in ihrer Unvoreingenommenheit. Sie verlieh ihnen die Fähigkeit, das etablierte Dogma überhaupt in Frage zu stellen, sowie Theorien auszuarbeiten, die mit den neuesten Beobachtungen im Einklang gebracht werden können.

Vom Augenblick an, wo sie die beobachteten Fakten mit Hilfe der gängigen Lehrmeinung nicht mehr ganz erklären konnten, setzten diese Häretiker die Suche nach neuen Paradigmen fort, anstatt zu sagen : "Ich verstehe nichts, also ist das unmöglich".
Die Häretiker haben einen anderen Punkt gemeinsam : Sie werden - gegen wen es auch sei - von der innersten, felsenfesten Überzeugung belebt, ein Stück näher an der Wahrheit herangerück zu sein.

Währendessen versuchen die orthodoxen strenggläubigen Forscher, anstatt die herkömmlichen Theorien in Frage zu stellen, die neuen Fakten, durch eigene Beweisführung, den bestehenden Theorien anzupassen. Oder, sie verlassen sich ganz auf den Gott Zufall, oder auch auf die Zukunft, die später eine Erklärung mit sich bringen würde : Letztere wird natürlich im Sinn der üblichen Lehrweise erwartet ( Schlaft doch in Frieden, wir halten Wache ! ).

Im schlimmsten Fall, werden sie alles ignorieren, diskreditieren, oder verheimlichen, ohne sich die Mühe zu geben, die Tatsachen tief zu ergründen. Ein Mantel des Schweigens wird darüber ausgebreitet. So sehr schrecken sie vor den Miteinziehungen zurück, die von solchen unmöglichen Entdeckungen bedingt sind. Einige davon werden hier auf dieser Web-Seite aufgeführt.

In den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft erfolgten stets die größten Fortschritte unter Leiden und nach schmerzhaften Scheidungen... Und das alles wurde dank des Mutes und der Hartnäckigkeit von großen Entdeckern, gegen die "wissenschafliche Herde" ( d.h. die Nicht-Entdecker, Lehrer und andere, die vor dem Fortschritt zögern... ) erzielt : Häresien bewirkten, daß bedeutsame Durchbrüche schließlich anerkannt wurden, die wiederum als neues Dogma gedeutet wurden.

Die Wissenschaftler würden gut tun, die Geschichte der Wissenschaften in regelmäßigen Abständen gründlich nachzulesen, um stets im Gedächtnis zu behalten, daß zu allen Zeitperioden, die undenkbaren Theorien von gestern sehr oft die Wahrheiten der folgenden Tage geworden sind.

In der Tat können die gleichen Forscher, die sich mit kühler Objektivität als Kämpfer der Vernunft brüsteten, sich ebenso schnell in radikale Inquisitoren verwandeln, welche, wenn sie knapp mit Argumenten sind, Schimpfreden und Verachtung ausüben. Der Lehrmeinung widersprechende Funde werden abgelehnt, und man wird von denjenigen Wissenschaftlern, die es trotzdem wagen, sich hierfür einzusetzen, einfach sagen, sie seien "übergeschnappt".

Man wirft mit dem Bannfluch gegen diese Häretiker, man exkommuniziert sie, schließlich werden sie "auf akademische Art" bestrafft, indem sie Zuschüsse oder Stipendien nicht mehr bekommen ; die Prüfungskomitees der großen wissenschaftlichen Magazine machen sie dann mundtot, indem sie die Veröffentlichung ihrer Schriften verweigern.

Diese der Ethik widersprechende Handlungsweise ist nicht immer als Folge von Unehrlichkeit, oder des bösen Willens, zu deuten. Da überlegt sich manch einer mehr als einmal. Schließlich würde eine unorthodoxe, als störend empfundene Schlußfolgerung, auch die aktuelle Forschung von gewissen Wissensgebieten ablenken. "Falls man sich geirrt hat, wird man blöd angeschaut...", also Vorsicht genießen, oder besser, ganz ignorieren...
Man hängt mehr an seinem Ruf, als am vollen Erkennen der Wahrheit. Es wird einem Wissenschaftler leichter einfallen, die störenden Beweise zu verstecken - um somit in die herkömmliche Linie wieder zu gelangen - als ein neues Modell auf Grenzfällen aufzubauen. Die größte Mehrheit der Wissenschaftler zieht es vor, solche Phänomene zu ignorieren, sobald Probleme aufzutauchen scheinen.
Somit wird eine Politik des leeren Stuhls weitergetrieben. Demzufolge bleibt auch die Tür für Scharlatane weit offen ; Letztere sind nur zu froh, auf diese Weise die Leichtgläubigkeit der wissbegierigen Leute, die sich für die sog. "bizarren" Vorkommnisse interessieren, zu benutzen.
Somit entsteht in der Wissenschaft ein Wissensfilter, der unwillkommenes Material aussiebt. Jede Art von Debatte wird abglehnt. Es erlaubt den Wissenschaftlern den Kopf hoch zu halten, mit dem Gefühl ihre Pflicht getan zu haben. Sie sollen ja mit Pseudo-Wissenschaften nichts zu tun haben, da diese ins Forschungsbereich der Scharlatane gehören.
Der Kreis ist geschloßen.

Trotzdem besteht die echte Berufung der Wissenschaftler darin, eine stetige Geistesöffnung auszuüben, die ihnen erlauben soll, Hypothesen zu machen, die auf rationaler Basis beruhen, und in Beziehung zu den beschriebenen Fakten stehen. Anstatt die Evidenz zu verleugnen, und bahnbrechende Themen nur deshalb zurückzuweisen, weil sie die hochheiligen Dogmen zu erschüttern drohen. Außerdem haben viele Wissenschaftler nicht die geringste Ahnung von den Forschungsmethoden, die zu diesen Unmöglichen Entdeckungen gehören.

 




Einige Häretiker in :

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Vielen Dank !   François de Sarre, für die Übersetzung.


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